Herz-Jesu-Kirche
Über diesen Ort
Weimars katholische Pfarrkirche von 1891 trägt zwei Stile zugleich: innen Gotik, außen italienische Renaissance — Vorbild für Kuppel und Glockenturm war der Dom von Florenz.[1]
Florenz am August-Frölich-Platz, 1889–1891
Der Architekt Max Meckel plante eine neogotische Kirche, deren Äußeres Vorbildern der italienischen Renaissance folgen sollte; konkretes Vorbild für Kuppel und Glockenturm war der Dom von Florenz.[1] 1889 begann der Bau auf dem Platz neben der alten Lottenmühle, und am 27. September 1891 konsekrierte der Fuldaer Bischof Joseph Weyland das Gotteshaus.[1]
Die Gemeinde heute
Die Kirche dient Weimars römisch-katholischer Gemeinde — rund viertausend Mitglieder — von ihrer Ecke am August-Frölich-Platz aus; die grün gerippte Kuppel über den Bäumen ist einer der wenigen südlichen Akzente der Stadtsilhouette.[1]
Was Besucher fragen
- Warum sieht eine Weimarer Kirche italienisch aus?
- Max Meckel entwarf das Äußere nach Vorbildern der italienischen Renaissance — Kuppel und Glockenturm folgen dem Dom von Florenz —, während das Innere gotisch ist.[1]
- Wann wurde sie gebaut?
- Baubeginn war 1889; am 27. September 1891 konsekrierte der Fuldaer Bischof Joseph Weyland die Kirche.[1]
Quellen
- Herz-Jesu-Kirche (Weimar) — Wikipedia, abgerufen am 31. August 2026
Besuchsinformationen
Paul-Schneider-Straße 1, 99423 Weimar