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Kirche

Herz-Jesu-Kirche

Paul-Schneider-Straße 1, 99423 Weimar
Die Herz-Jesu-Kirche vom August-Frölich-Platz: heller Steinbau mit quadratischem gotischem Turm und über der Vierung die grün gerippte Kuppel mit Laterne, Bäume zu beiden Seiten

Die Kirche vom August-Frölich-Platz — die Kuppel nach Florentiner Vorbild.

Die Kirche vom August-Frölich-Platz — die Kuppel nach Florentiner Vorbild.(Weimar Web)

Über diesen Ort

Weimars katholische Pfarrkirche von 1891 trägt zwei Stile zugleich: innen Gotik, außen italienische Renaissance — Vorbild für Kuppel und Glockenturm war der Dom von Florenz.[1]

Florenz am August-Frölich-Platz, 1889–1891

Der Architekt Max Meckel plante eine neogotische Kirche, deren Äußeres Vorbildern der italienischen Renaissance folgen sollte; konkretes Vorbild für Kuppel und Glockenturm war der Dom von Florenz.[1] 1889 begann der Bau auf dem Platz neben der alten Lottenmühle, und am 27. September 1891 konsekrierte der Fuldaer Bischof Joseph Weyland das Gotteshaus.[1]

Die Gemeinde heute

Die Kirche dient Weimars römisch-katholischer Gemeinde — rund viertausend Mitglieder — von ihrer Ecke am August-Frölich-Platz aus; die grün gerippte Kuppel über den Bäumen ist einer der wenigen südlichen Akzente der Stadtsilhouette.[1]

Was Besucher fragen

Warum sieht eine Weimarer Kirche italienisch aus?
Max Meckel entwarf das Äußere nach Vorbildern der italienischen Renaissance — Kuppel und Glockenturm folgen dem Dom von Florenz —, während das Innere gotisch ist.[1]
Wann wurde sie gebaut?
Baubeginn war 1889; am 27. September 1891 konsekrierte der Fuldaer Bischof Joseph Weyland die Kirche.[1]

Quellen

  1. Herz-Jesu-Kirche (Weimar) — Wikipedia, abgerufen am 31. August 2026

Besuchsinformationen

Lage

Paul-Schneider-Straße 1, 99423 Weimar