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Turm
Erbaut 1972

JenTower

Leutragraben 1, 07743 Jena

Über diesen Ort

Der JenTower ist ein 160 Meter hoher Rundturm, 1972 für den Zeiss-Kombinat errichtet und als Fernrohr geformt, bis heute das höchste Bürogebäude der neuen Bundesländer und mit öffentlicher Aussichtsplattform.

Ein Fernrohr als Stadtsilhouette, 1972

Der DDR-Architekt Hermann Henselmann entwarf und errichtete den Rundturm 1972 für das Carl-Zeiss-Kombinat, bevor die Friedrich-Schiller-Universität ihn übernahm; er formte ihn bewusst als Fernrohr, jenes Instrument, für das die Zeiss-Werke gebaut wurden. Mit Turmspitze erreicht der Turm 159,60 Meter Höhe und ist damit bis heute das höchste Bürogebäude der neuen Bundesländer.[1]

Der Blick von oben

Die Aussichtsplattform bietet ein Panorama über Jena und die Schleifen des Saaletals darunter, in den Etagen darunter liegen ein Hotel und ein Restaurant. Sie ist täglich für Besucher geöffnet.

Was Besucher fragen

Was ist der JenTower?
Der JenTower ist ein 160 Meter hoher Rundturm, 1972 für den Zeiss-Kombinat errichtet und als Fernrohr geformt, bis heute das höchste Bürogebäude der neuen Bundesländer.[1]
Kann man die Aussichtsplattform des JenTower besuchen?
Ja. Die Aussichtsplattform ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 6,00 € pro Person, bzw. 4,00 € pro Person ab 15 Personen.
Wer baute den JenTower und warum ist er wie ein Fernrohr geformt?
Der DDR-Architekt Hermann Henselmann entwarf und errichtete ihn 1972 für das Carl-Zeiss-Kombinat, bevor die Friedrich-Schiller-Universität ihn übernahm; er formte ihn bewusst als Fernrohr, jenes Instrument, für das die Zeiss-Werke gebaut wurden.

Quellen

  1. Geschichte — JenTower, abgerufen am 30. August 2026

Besuchsinformationen

Eintritt

6,00 € pro Person; 4,00 € pro Person ab 15 Personen

Öffnungszeiten

Täglich 10:00–22:00 Uhr

Lage

Leutragraben 1, 07743 Jena

Offizielle Website

In Weimars Geschichte

Epochen

1972 vom DDR-Architekten Hermann Henselmann für den Zeiss-Kombinat gebaut, das höchste Bürogebäude, das die frühere DDR hinterließ.

Fünfundvierzig Jahre lang war Weimar eine Provinzstadt, die der Staat sich nicht zu vernachlässigen leisten konnte — denn die Klassik, die sie verwahrte, war die Ahnenreihe, die die DDR für sich beanspruchte.

Rund um Weimar

Jena

Östlich

Der Aussichtspunkt der Stadt, 160 Meter hoch, als Fernrohr geformt für die Optikwerke, für die er ursprünglich gebaut wurde.