Rotkäppchen Sektkellerei
Über diesen Ort
Die Rotkäppchen Sektkellerei begann 1856 als Weinhandlung dreier Freunde und ist heute, nach Marktanteil, Deutschlands meistverkaufter Sekt — bis heute in Freyburg hergestellt, mit Führungen durch die historischen Kellergewölbe.
Von der Weinhandlung zum volkseigenen Betrieb und zurück, 1856–1993
Moritz und Julius Kloss eröffneten das Geschäft am 26. September 1856 mit ihrem Freund Carl Foerster.[1] 1948 enteignete der Staat die Firma der Familie Kloss und führte sie als VEB Rotkäppchen-Sektkellerei durch die DDR-Jahre; 1993 kauften leitende Mitarbeiter den Betrieb im Rahmen eines Management-Buy-outs zurück, wonach er erneut zu einem der führenden Hersteller Deutschlands wuchs.
Die historischen Kellergewölbe heute
Das Besucherzentrum führt Gäste über zwei Ebenen der Kellergebäude aus dem 19. Jahrhundert, an mehr als fünfzig Stationen wird gezeigt, wie der Sekt entsteht, dazu ein Pavillon und Verkostungsräume.
Was Besucher fragen
- Was ist die Rotkäppchen Sektkellerei?
- Nach Marktanteil Deutschlands meistverkaufter Sekt, in Freyburg hergestellt, seit drei Freunde hier 1856 eine Weinhandlung eröffneten — die historischen Kellergewölbe sind bei Führungen zu besichtigen.
- Was geschah mit Rotkäppchen während der DDR-Zeit?
- 1948 enteignete der Staat die Firma der Familie Kloss und führte sie als VEB Rotkäppchen-Sektkellerei durch die DDR-Jahre; 1993 kauften leitende Mitarbeiter den Betrieb im Rahmen eines Management-Buy-outs zurück, wonach er erneut zu einem der führenden Hersteller Deutschlands wuchs.
- Kann man die Rotkäppchen Sektkellerei besichtigen?
- Ja. Erlebnistouren beginnen ab 17 €, online buchbar; die Ausstellung ist täglich geöffnet, von Januar bis März 10 bis 15 Uhr und von April bis Dezember 10 bis 16 Uhr.
Quellen
- Rotkäppchen Sektkellerei — Wikipedia, abgerufen am 30. August 2026
Besuchsinformationen
Erlebnistouren ab 17 €, online buchbar
Ausstellung: Januar–März täglich 10–15 Uhr; April–Dezember täglich 10–16 Uhr
Sektkellereistraße 5, 06632 Freyburg (Unstrut)
In Weimars Geschichte
Epochen
Von der Enteignung 1948 bis zum Management-Buy-out 1993 als volkseigener Betrieb VEB Rotkäppchen-Sektkellerei geführt.
Fünfundvierzig Jahre lang war Weimar eine Provinzstadt, die der Staat sich nicht zu vernachlässigen leisten konnte — denn die Klassik, die sie verwahrte, war die Ahnenreihe, die die DDR für sich beanspruchte.
Rund um Weimar
Östlich
Das Weingeschäft, das drei Freunde 1856 hier gründeten, bis heute in der Stadt hergestellt.