e-werk Weimar
Ein stillgelegtes Elektrizitätswerk als Spielstätte — und das Haus, in dem Rebecca Horns „Konzert für Buchenwald“ steht.
Über e-werk Weimar
Ein Kraftwerk, das aufhörte, Strom zu machen, und anfing, für anderes gebraucht zu werden. Die „Industriearchitektur eines ehemaligen Elektrizitätswerks“ ist der Grund, aus dem hier gespielt wird: Das Nationaltheater gibt im Sommer sein Open-Air am e-werk, und die Hallen tragen Arbeiten, die ein Guckkasten flach machen würde. Im Inneren liegt ein historisches Straßenbahndepot, und darin eine der ernstesten Arbeiten der Stadt.
Konzert für Buchenwald, seit 1999
Rebecca Horn schuf die Installation 1999, im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt, und seither steht sie in „einem historischen Straßenbahndepot im stillgelegten E-Werk Weimar“. Alte, gebrauchte Musikinstrumente und die dazugehörigen Lederkoffer stapeln sich auf einem kurzen Gleisstück; darauf fährt ein Wagen aus dem Lager Buchenwald selbst und schlägt gegen eine Wand, sodass Lichtbögen entstehen. Die Klassik Stiftung nennt das Werk „untrennbar mit der Stadt Weimar verbunden“ — und meint den Gegenstand wie die Adresse. Der Eintritt ist frei.