Ekhof-Theater
Über diesen Ort
Das Ekhof-Theater, zwischen 1681 und 1683 in den ehemaligen Ballsaal des Westturms von Schloss Friedenstein eingebaut, betreibt bis heute eine der ältesten noch funktionstüchtigen barocken Bühnenmaschinerien überhaupt — damals von Hand bedient und heute noch immer.[1]
Ein Ballsaal, umgebaut für schnelle Verwandlungen, 1681–1683
Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg ließ den Ballsaal des Schlosses zwischen 1681 und 1683 in mehreren Bauphasen zu einem Theater umbauen. Ab diesem Jahr erhielt es die Schnellverwandlungsmaschinerie des Mailänder Bühnenbildners Giacomo Torelli — eine Maschinerie, die noch heute funktioniert, mehr als dreihundert Jahre später vollständig von Hand bedient.[1]
Conrad Ekhofs Hoftruppe, 1775–1778
1775 stellte Herzog Ernst II. hier Conrad Ekhof an die Spitze einer festen Truppe — eines der ersten deutschen Hoftheater, das von einem eigenen feststehenden Ensemble bespielt wurde. Ekhof leitete es bis zu seinem Tod 1778, und diese Jahre gelten als seine Blütezeit — spektakuläre, vielgerühmte Aufführungen, die Gotha für kurze Zeit zu einem Zentrum der deutschen Theaterlandschaft machten.[1]
Was Besucher fragen
- Wie alt ist die Bühnenmaschinerie des Ekhof-Theaters?
- Sie stammt aus dem Jahr 1681, entworfen vom Mailänder Bühnenbildner Giacomo Torelli — eine der ältesten noch funktionierenden barocken Bühnenmaschinerien überhaupt, bis heute vollständig von Hand bedient.[1]
- Wer war Conrad Ekhof?
- Der Schauspieler, den Herzog Ernst II. 1775 an die Spitze einer festen Truppe stellte — eines der ersten deutschen Hoftheater mit eigenem feststehenden Ensemble. Ekhof leitete es bis zu seinem Tod 1778, Jahre, die als seine Blütezeit gelten.[1]
- Wo befindet sich das Ekhof-Theater?
- Im Westturm von Schloss Friedenstein selbst, im ehemaligen Ballsaal des Schlosses.[1]
Quellen
- Ekhof-Theater — Wikipedia, abgerufen am 30. August 2026
Besuchsinformationen
Schlossplatz 1, 99867 Gotha
In Weimars Geschichte
Rund um Weimar
43 km Westlich
Eine der ältesten funktionstüchtigen barocken Bühnenmaschinerien überhaupt, im Schloss, um das die Stadt gebaut ist.