Goethes Wohnhaus und Nationalmuseum
Über diesen Ort
Das Goethe-Wohnhaus am Frauenplan war über 50 Jahre lang der Hauptwohnsitz Johann Wolfgang von Goethes in Weimar (1782–1832). Das barocke Haus von 1709 wurde zum wichtigsten Erinnerungsort an den berühmtesten deutschen Dichter. 1885 öffneten Goethes Erben es als Goethe-Nationalmuseum und bewahrten die Räume weitgehend so, wie er sie hinterließ. Der Rundgang führt durch Arbeitszimmer, Bibliothek, Kunstsammlung und Garten und gibt intime Einblicke in Alltag und Werk. Zu den bekanntesten Räumen zählen das Arbeitszimmer mit dem Schreibtisch, an dem Teile des „Faust“ entstanden, das Junozimmer mit antiken Skulpturen und die Bibliothek mit fast 6.000 Bänden. Die Einrichtung spiegelt Goethes Interessen an Kunst, Naturwissenschaft und Literatur — seine Mineraliensammlung etwa steht in einem 1817 angebauten Trakt. Der moderne Museumsflügel zeigt Handschriften, Zeichnungen und persönliche Gegenstände. Als Teil des UNESCO-Ensembles „Klassisches Weimar“ bewahrt das Haus eine authentische Atmosphäre: knarrende Dielen, Kachelöfen, originale Einrichtung. Im Garten oder im Arbeitszimmer meint man die Gegenwart des Dichters, Staatsmanns und Naturforschers noch zu spüren.
Verbundene Persönlichkeiten
Dichter • Staatsmann • Naturforscher
Bewohnte dieses Haus von 1782 bis zu seinem Tod; heute Goethe-Nationalmuseum
Beleg: Goethe wohnte jahrzehntelang am Frauenplan 1 (1782–1832), heute Museum
Besuchsinformationen
12 € Erwachsene; 8 € ermäßigt (Wohnhaus + Ausstellung)
Di–So 09:30–18:00; montags geschlossen
Frauenplan 1, 99423 Weimar
50.9775, 11.3286