Schillers Wohnhaus
Über diesen Ort
Friedrich Schillers Wohnhaus in Weimar ist als Museum erhalten und ehrt den großen Dramatiker und Dichter. Von 1802 bis zu seinem Tod 1805 lebte Schiller in diesem eleganten spätbarocken Bürgerhaus — in jenen Jahren vollendete er Werke wie „Wilhelm Tell“ und „Die Braut von Messina“. Schon im 19. Jahrhundert öffnete das Haus als Museum; nach einer umfassenden Restaurierung in den 1980er Jahren wurde es 1988 wiedereröffnet. Zu sehen ist das Arbeitszimmer, in dem Schiller bei Kerzenlicht schrieb: Schreibtisch, Federkiel und Bücher stehen, als wäre er nur kurz hinausgegangen. In den möblierten Räumen finden sich viele originale Stücke — Schillers Gehstock, das Klavier seiner Frau Charlotte, Familienporträts und Handschriften. Sie zeigen die bürgerliche Lebenswelt und das geistige Milieu der Weimarer Klassik. Eine angeschlossene Ausstellung ordnet Leben und Werk ein und zeigt frühe Ausgaben seiner Dramen sowie persönliche Briefe. Im kleinen Garten wachsen Heilpflanzen wie zu Schillers Zeit. Als Teil des Welterbes „Klassisches Weimar“ gewährt das Haus einen nahen Blick auf den Alltag eines literarischen Giganten.
Verbundene Persönlichkeiten
Dichter • Dramatiker • Historiker
Lebte hier von 1802 bis 1805 mit seiner Familie; schrieb hier späte Werke
Beleg: Schiller wohnte von 1802 bis zu seinem Tod 1805 im Haus an der Schillerstraße
Besuchsinformationen
8 € Eintritt; 6 € ermäßigt
Di–So 09:30–18:00; montags geschlossen
Schillerstraße 12, 99423 Weimar
50.9789, 11.3278