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Museum
Erbaut 1734

Schlossmuseum Arnstadt

Über diesen Ort

Das Schlossmuseum füllt das Neue Palais, ein barockes Stadtschloss, das Fürst Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen zwischen 1729 und 1734 errichten ließ,[1] mit den ehemaligen fürstlichen Sammlungen des Hauses Schwarzburg. Bekanntester Bestand ist Mon plaisir, eine barocke Miniaturresidenz in zweiundachtzig Szenen,[2] die Fürstin Auguste Dorothea in fünfunddreißig Witwenjahren aufbaute[3] — derzeit in Restaurierung, mit einer wechselnden Interimsausstellung ausgewählter Stücke.[4]

Ein Schloss für eine fürstliche Sammlung, 1729–1734

Fürst Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen ließ das Neue Palais von 1729 bis 1734 errichten,[1] und die rekonstruierten Barockräume beherbergen heute Möbel und Kunst aus den ehemals fürstlichen Sammlungen Schwarzburgs.[3]

Mon plaisir: fünfunddreißig Witwenjahre

Der eigenwilligste Bestand des Schlosses ist Mon plaisir, eine Puppenstadt, die Fürstin Auguste Dorothea von Schwarzburg-Arnstadt (1666–1751) über die fünfunddreißig Jahre baute und erweiterte, die sie ihren Mann überlebte:[3] zweiundachtzig Szenen, 391 Wachsfiguren, 26 Häuser und Vitrinen, jedes Kleid und jedes Möbelstück von Hand gefertigt — eine vollständige barocke Residenz im Kleinformat.[2]

Was heute zu sehen ist, seit 18. Mai 2025

Mon plaisir wird seit 2022 restauriert,[4] und die zweiundachtzig Stuben sind seit Januar 2025 nicht mehr öffentlich zugänglich.[3] An ihrer Stelle zeigt das Museum seit dem 18. Mai 2025 die Interimsausstellung „Kleine Stadt, Große Wunder“: ausgewählte Stücke in fünf neuen Vitrinen und einer historischen, mit einem neuen Thema etwa alle drei bis vier Monate — den Anfang machte barocke Mode.[4]

Was Besucher fragen

Wann wurde das Neue Palais erbaut?
Fürst Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen ließ es zwischen 1729 und 1734 errichten.[1]
Was ist Mon plaisir?
Eine barocke Miniatur-Puppenstadt, die Fürstin Auguste Dorothea von Schwarzburg-Arnstadt über fünfunddreißig Witwenjahre baute und erweiterte: zweiundachtzig Szenen, 391 Wachsfiguren, 26 Häuser und Vitrinen, jedes Stück von Hand gefertigt.[2]
Können Besucher Mon plaisir heute sehen?
Die zweiundachtzig Stuben sind seit Januar 2025 wegen Restaurierung geschlossen; seit dem 18. Mai 2025 zeigt eine Interimsausstellung, „Kleine Stadt, Große Wunder“, ausgewählte Stücke mit wechselndem Thema alle drei bis vier Monate.[4]

Quellen

  1. Sehenswürdigkeiten in Arnstadt — Stadt Arnstadt, abgerufen am 30. August 2026
  2. Mon Plaisir (Puppenstadt) — Wikipedia, abgerufen am 30. August 2026
  3. Schlossmuseum — Bachstadt Arnstadt, abgerufen am 30. August 2026
  4. Mon plaisir neu entdeckt: Interimsausstellung im Schlossmuseum Arnstadt — Stadt Arnstadt, abgerufen am 30. August 2026

Besuchsinformationen

Eintritt

3,50 €; bis 6 Jahre frei

Lage

50.8353, 10.9501

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Das Schloss mit Fürstin Auguste Dorotheas Puppenstadt Mon plaisir.