Liszt und der Klang Europas
Ein Sonderkonzert der Staatskapelle zur Liszt Biennale Thüringen 2027 – Liszts Hungaria zwischen Smetana, Grieg, Berlioz und Wagner.
In 255 Tagen
15. Mai 2027 · 19:30 Uhr
Über Liszt und der Klang Europas
Ein Konzert zur Liszt Biennale Thüringen 2027, das Liszt unter die Komponisten stellt, die Europas Nationen in seinem Jahrhundert ihre musikalische Stimme gaben: seine Sinfonische Dichtung Hungaria, Smetanas Moldau, Griegs erste Peer-Gynt-Suite, Berlioz' King-Lear-Ouvertüre und Wagners Tannhäuser-Ouvertüre, gespielt im Großen Haus vom Orchester der Stadt, in der Liszt Hofkapellmeister war. Das Programm ist das des Spielplans; das Argument im Titel das des Theaters.
Vorstellungen
- 15. Mai 2027, 19:30 UhrGroßes Haus
- Spielort
- Großes Haus
Ebenfalls auf dieser Bühne
Wo
Theaterplatz 2, 99423 Weimar
Veranstalter
Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar
Angaben beim Veranstalter geprüft am 29. August 2026
Orte und Personen
Persönlichkeiten
1811–1886 • Komponist • Pianist • Dirigent
Seine Hungaria eröffnet ein Programm, das um ihn gebaut ist – in seinem Weimar.
Historische Orte
Theaterplatz 2, 99423 Weimar
Die Staatskapelle, das eigene Orchester des Hauses, spielt es auf dessen großer Bühne.
Epochen
Liszts Weimarer Jahre – ab 1848 Hofkapellmeister – sind das Zentrum des Silbernen Zeitalters der Stadt.
Als Goethe 1832 starb, stand Weimar vor der Frage, was eine Stadt nach ihrer Blütezeit eigentlich tut. Weimar machte weiter, und die Antwort dauerte sechsundachtzig Jahre — jene Epoche, die die Klassik Stiftung Weimar das Silberne Zeitalter nennt. An die Stelle der Literatur trat die Musik, zwei fürstliche Mäzene bezahlten dafür, und die Schulen, die sie gründeten, überlebten die Monarchie, die sie finanziert hatte.