Stella
Von Johann Wolfgang von Goethe
Goethe schrieb sie mit gutem Ausgang und ließ Jahre später beide sterben.
In 42 Tagen
14. Oktober 2026 · 18:30 Uhr
Über Stella
Cäcilie reist zur Baronesse Stella, um für ihre Tochter eine Anstellung zu finden, und obwohl die beiden Frauen einander kaum kennen, vertrauen sie sich an: Beide wurden von dem Mann verlassen, den sie liebten. Als Fernando eintrifft, um Stella wiederzusehen, begreift Cäcilie, dass er der Vater ihrer Tochter ist – und derselbe Mann. Goethes erster Schluss ließ die drei zusammenleben, was bei der Hamburger Uraufführung zum Skandal geriet; dreißig Jahre später schrieb er eine Weimarer Fassung mit tragischem Ende, und die fand den Beifall des Publikums. Patricija Katica Bronić inszeniert das als Frage nach unserem heutigen Verhältnis zu Gemeinschaft und Gefühlen.
Vorstellungen
Ebenfalls auf dieser Bühne
Wo
Theaterplatz 2, 99423 Weimar
Veranstalter
Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar
Tickets
20,70 €
Angaben beim Veranstalter geprüft am 29. August 2026
Orte und Personen
Persönlichkeiten
1749–1832 • Dichter • Staatsmann • Naturforscher
Goethes Stück, in der Fassung, die er 1806 für die Weimarer Hofbühne machte.
Historische Orte
Theaterplatz 2, 99423 Weimar
Die Weimarer Fassung hatte am 15. Januar 1806 auf der Bühne dieser Stadt Premiere – so der Spielplan des Hauses selbst.
Epochen
Ein Stück des Sturm und Drang, in den klassischen Jahren umgeschrieben: die Epoche im Streit mit ihrem jüngeren Ich.
Rund sechzig Jahre lang lag der Mittelpunkt der deutschen Literatur in einem Herzogtum mit ein paar tausend Einwohnern — weil dessen Fürst Schriftsteller einlud und ihnen anschließend Ämter gab. Das ist der ganze Mechanismus, und er lief von Goethes Ankunft 1775 bis zu seinem Tod 1832.