Zum Inhalt springen
Oper

Wagner-Gala mit Catherine Foster

Catherine Foster kehrt an das Haus zurück, an dem sie diese Partien zuerst gesungen hat – von »Tristan« bis zur »Götterdämmerung«.

25Jun

In 296 Tagen

25. Juni 2027 · 19:30 Uhr

Über Wagner-Gala mit Catherine Foster

Sie ist auf allen großen Opernbühnen der Welt zuhause und alljährlich Gast auf dem Bayreuther Grünen Hügel; dieser Abend ist eine Rückkehr an ihre frühere Wirkungsstätte, an der sie große Szenen aus Wagners Werk zum ersten Mal gesungen hat – von »Tristan und Isolde« bis zur »Götterdämmerung«. Das Orchester hinter ihr hat seinen eigenen Anspruch auf den Komponisten: Es brachte 1850 den »Lohengrin« zur Uraufführung, unter Liszts Leitung, während Wagner im Exil saß und nicht im Saal sein konnte. Mit ihr singen Corby Welch und Sarah Ferede, es dirigiert Daniel Carter.

Vorstellungen

Karten
38,70 - 84,90 €
Spielort
Großes Haus

Wo

Veranstalter

Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar

Tickets

38,70 - 84,90 €

Karten und Details bei dnt-weimar.deIn Google Maps öffnen

Angaben beim Veranstalter geprüft am 29. August 2026

Orte und Personen

Persönlichkeiten

Franz Liszt

1811–1886Komponist • Pianist • Dirigent

Als Kapellmeister dirigierte er hier 1850 die Uraufführung des »Lohengrin« – die Premiere, die das Haus bis heute für sich reklamiert.

Richard Wagner

1813–1883Komponist • Dirigent

Ein Abend aus nichts als seiner Musik – in dem Haus, das seinen »Lohengrin« auf die Bühne brachte, als er steckbrieflich gesucht wurde.

Historische Orte

Theaterplatz 2, 99423 Weimar

Eine Rückkehr: An diesem Haus hat Foster diese Wagner-Szenen zum ersten Mal gesungen.

Epochen

Die »Lohengrin«-Uraufführung von 1850 gehört ins Silberne Zeitalter, als Liszt dieses Haus zur Bühne für das machte, woran sich sonst niemand wagte.

Als Goethe 1832 starb, stand Weimar vor der Frage, was eine Stadt nach ihrer Blütezeit eigentlich tut. Weimar machte weiter, und die Antwort dauerte sechsundachtzig Jahre — jene Epoche, die die Klassik Stiftung Weimar das Silberne Zeitalter nennt. An die Stelle der Literatur trat die Musik, zwei fürstliche Mäzene bezahlten dafür, und die Schulen, die sie gründeten, überlebten die Monarchie, die sie finanziert hatte.