Weimar ist Kulturstadt Europas
1993 ernannte die EU Weimar zur Kulturstadt Europas, 1999 trug die Stadt den Titel — mit rund tausend Veranstaltungen.
Sechs Jahre Vorlauf
Schon 1993 ernannte die Europäische Union Weimar zur Kulturstadt Europas für das Jahr 1999, und sechs Jahre später trug die Stadt den Titel.[1] Für eine kleine Stadt war das der längste Anlauf auf ein einzelnes Jahr in ihrer jüngeren Geschichte, und das Jahr, auf das sie zulief, war das erste, in dem sich Weimar Europa als Ganzes zeigte: die klassischen Häuser, das Bauhaus und die Gedenkstätte auf dem Ettersberg zusammen.
Tausend Veranstaltungen
Rund tausend Veranstaltungen füllten das Kulturstadtjahr.[1] Es fiel ans Ende eines Jahrzehnts, das die Stadt schon zweimal auf die Welterbeliste gebracht hatte – 1996 mit den Bauhaus-Bauten, 1998 mit den klassischen Stätten –, sodass die Gäste von 1999 in ein Weimar kamen, das eben zweifach als ein Ort bestätigt worden war, mit dem die Welt rechnet.
Quellen (1)
- Weimar-Chronik kompakt — Stadt Weimar, abgerufen am 29. August 2026
Historische Orte
Bühnen und Spielstätten
Am Kirschberg 4, 99423 Weimar
Die Installation entstand für Weimars Jahr als Europäische Kulturhauptstadt und ist geblieben.
Epoche
1990–Gegenwart
Das Kulturstadtjahr 1999 beschloss das Jahrzehnt, das auch die beiden UNESCO-Eintragungen brachte.
In Weimars Geschichte
In Weimars Geschichte
Zweimal in drei Jahren setzte das Welterbekomitee Weimar auf seine Liste: am 7. Dezember 1996 die Bauhaus-Bauten, am 2. Dezember 1998 die elf Denkmäler des Klassischen Weimar.
Das Titeljahr kam ans Ende des Jahrzehnts, in dem die Bauhaus-Bauten (1996) und die klassischen Stätten (1998) eingetragen wurden.