Goethe: Hermann und Dorothea
Von Johann Wolfgang von Goethe
Ein Versepos über eine Kleinstadt, die Flüchtende aufnimmt — gespielt von einem Schauspieler und zwei Tuben.
In 42 Tagen
14. Oktober 2026 · 20:00 Uhr
Über Goethe: Hermann und Dorothea
Goethes Versepos setzt zwei Liebende in eine Kleinstadt vor zwei Jahrhunderten, in dem Augenblick, in dem Menschen, die ein Krieg flussaufwärts vertrieben hat, an ihrem Rand ankommen. Das Haus stellt den Abend als einen über den deutschen Bürger inmitten des gegenwärtigen Chaos vor — deshalb lohnt die Wiederaufnahme, statt das Stück auszustellen.
Ein Sprecher und zwei Tuben
Die Überraschung ist die Besetzung, und „tollkühn“ nennt die Ankündigung die Instrumentierung selbst. Das dürfte nicht funktionieren. Es hält die Hexameter davon ab, sich in Andacht zu setzen: Dieselbe Passage kippt ins Tragische oder ins Komische, je nachdem, was das Blech darunter beschließt — und aus einem Versepos, das eine Rezitation sein könnte, wird ein Streit zwischen einer Stimme und zwei Hörnern.
Vorstellungen
- 14. Oktober 2026, 20:00 Uhr
- 24. November 2026, 20:00 Uhr
Ebenfalls auf dieser Bühne
Wo
Lucas-Cranach-Haus, Markt 11/12, 99423 Weimar
Veranstalter
Theater im Gewölbe
Angaben beim Veranstalter geprüft am 29. August 2026
Orte und Personen
Persönlichkeiten
1749–1832 • Dichter • Staatsmann • Naturforscher
Sein Versepos, einem Sprecher und zwei Tuben anvertraut.