Schiller: Freude schöner Götterfunken
Von Friedrich Schiller
Schillers Prosa und Gedichte gegen Klarinette und Saxophon gelesen — eine ernsthaft-heitere Suche nach dem, was unter einem Leben liegt.
In 28 Tagen
30. September 2026 · 20:00 Uhr
Über Schiller: Freude schöner Götterfunken
Ein Schauspieler und ein Musiker begeben sich, wie das Haus es nennt, „auf die ernsthaft-heitere Suche nach dem Ursächlichen des Lebens“, und sie tun es ausschließlich mit Schillers eigenen Worten: „die Großartigkeit Schiller'scher Prosa und seiner unvergleichlichen Gedichte“. Die Überraschung ist das Instrument — Klarinette und Saxophon statt des Klaviers, das der Stoff nahelegt —, und genau das verhindert, dass der Abend eine Rezitation wird. Hinter den beiden steht ein Bühnenbild der Malerin Ulrike Theusner. Die Titelzeile kann jeder mitsummen; der Abend behauptet, dass ihr Verfasser hinter etwas Schwierigerem her war als hinter Freude.
Vorstellungen
Ebenfalls auf dieser Bühne
Wo
Lucas-Cranach-Haus, Markt 11/12, 99423 Weimar
Veranstalter
Theater im Gewölbe
Angaben beim Veranstalter geprüft am 29. August 2026
Orte und Personen
Persönlichkeiten
1759–1805 • Dichter • Dramatiker • Historiker
Der ganze Abend besteht aus seinen Worten — Prosa und Gedichte, mit der bekanntesten Ode als Titel.
Epochen
Die Weimarer Hälfte von Schillers Leben ist der Boden, auf dem der Abend steht.
Rund sechzig Jahre lang lag der Mittelpunkt der deutschen Literatur in einem Herzogtum mit ein paar tausend Einwohnern — weil dessen Fürst Schriftsteller einlud und ihnen anschließend Ämter gab. Das ist der ganze Mechanismus, und er lief von Goethes Ankunft 1775 bis zu seinem Tod 1832.