Zum Goethebrunnen
Kontakt & Besuch
Frauenplan 13
99423 Weimar
Mo–So ab 11.00 Uhr, kein Ruhetag; bürgerliche Küche 11.00–22.00 Uhr
Über Zum Goethebrunnen
Zum Goethebrunnen ist eine Thüringer Gaststätte am Frauenplan 13, in einem der ältesten Häuser des Platzes und direkt gegenüber von Goethes Wohnhaus. Ihren Namen hat sie vom Brunnen davor, der 1822 nach einem Entwurf Coudrays in Gusseisen erneuert wurde, und ihre Küche bietet bürgerliche Thüringer Kost von elf Uhr morgens bis zehn Uhr abends, an sieben Tagen der Woche. Nach der Restaurierung von 1995 bis 1998 trägt das Haus weiter seinen alten Weimarer Beinamen: das Schmale Handtuch.
Das Haus und der Brunnen, 1822–1998
Das Haus steht auf dem Platz vor dem einstigen Frauentor, dem stärksten Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung, und gehört zu den ältesten Wohnhäusern dort, gebaut über einem niedrigen Gewölbekeller. Der Brunnen, nach dem es heißt, zählt zu den ältesten Weimars: Sein hölzerner Trog, 1820 noch einmal notdürftig geflickt, wurde 1822 durch den gusseisernen Brunnen ersetzt, der bis heute dort steht — entworfen von Clemens Wenzeslaus Coudray, dem Oberbaudirektor des Großherzogtums. Nach umfangreicher Restaurierung von 1995 bis 1998 öffnete das Haus als Gaststätte mit Thüringer Küche wieder, unter dem Beinamen, den Weimar ihm längst gegeben hatte: Schmales Handtuch.
Gegenüber von Goethe, 1709–1832
Der Frauenplan ist Weimars berühmteste Adresse wegen des Hauses auf der anderen Seite des Platzes: 1709 in schlichtem Barock für den Strumpffabrikanten Georg Caspar Helmershausen erbaut, wahrscheinlich nach Plänen des fürstlichen Baumeisters Johann Mützel, wurde es 1782 Goethes Wohnung — zuerst gemietet, ab 1794 ein Geschenk Herzog Carl Augusts —, und er lebte und arbeitete darin bis zu seinem Tod 1832. Vom Tisch im Goethebrunnen schaut man geradewegs darauf.
Wirtsleute, 1886–1907
Die Bauakte für den Frauenplan 13 beginnt am 8. Juli 1837, und von 1837 bis 1919 hieß der Platz selbst Goetheplatz. Um 1886 gehörte die Gaststätte einer Familie Steiniger; im Januar 1907 kaufte sie der Gastwirt Max Baumann aus Tiefurt und führte sie mit seiner Frau Emilie.
Was Besucher fragen
- Besteht eine Verbindung zu Goethe?
- Über Adresse und Namen: Das Haus steht am Frauenplan 13, direkt gegenüber von Goethes Wohnhaus mit der Nummer 1, und heißt nach dem Goethebrunnen, dem gusseisernen Brunnen von 1822 davor.
- Wann ist geöffnet?
- Täglich ab 11 Uhr, ohne Ruhetag; die Küche ist von 11 bis 22 Uhr geöffnet.
- Was gibt es zu essen?
- Thüringer und bürgerliche Küche, in einer Gaststätte, die von 1995 bis 1998 restauriert wurde.
- Warum heißt es Schmales Handtuch?
- So nennt Weimar das Haus seit langem, und den Beinamen hat es bei der Wiedereröffnung nach der Restaurierung von 1995 bis 1998 behalten.
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Frauenplan 1, 99423 Weimar
Direkt gegenüber am Frauenplan: Nummer 13 blickt auf Nummer 1.
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Persönlichkeiten
1749–1832 • Dichter • Staatsmann • Naturforscher
1759–1805 • Dichter • Dramatiker • Historiker
1739–1807 • Herzogin • Regentin • Mäzenin • Komponistin
1883–1969 • Architekt • Gründer und Direktor des Bauhauses • Lehrer
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