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Erfurt

20km Westlich
Der Erfurter Domplatz unter blauem Himmel mit Schleierwolken: links der gotische Dom mit der Freitreppe, in der Mitte die drei Turmspitzen von St. Severi, am rechten Rand ein Sandsteinobelisk

Dom und St. Severi über dem Domplatz, September 2026.

Dom und St. Severi über dem Domplatz, September 2026.(Weimar Web)
Die Sandsteinfassade des neugotischen Rathauses mit Spitzbogenfenstern und Uhrgiebel, davor eine rote Straßenbahn

Das Rathaus am Fischmarkt.

Das Rathaus am Fischmarkt.(Weimar Web)
Ein weiter Platz in der Fußgängerzone mit Straßenbahngleisen, links die Backsteinfassade der Hauptpost mit Eckturm, rechts ein Glasbau mit Buchhandlung

Der Anger, Erfurts Hauptgeschäftsstraße.

Der Anger, Erfurts Hauptgeschäftsstraße.(Weimar Web)

Über Erfurt

Erfurt, die Landeshauptstadt Thüringens, liegt rund zwanzig Kilometer westlich von Weimar, und der Zug braucht für die Strecke etwa eine Viertelstunde — nah genug, um beide Städte auf einer Reise zu verbinden. Bonifatius nannte den Ort 742 als Bischofssitz, der Waidhandel und die Königsstraße machten ihn zu einer der großen Städte des mittelalterlichen Reiches, und seine weitgehend erhaltene Altstadt steht als Ganzes unter Denkmalschutz: Dom und Severikirche über dem Domplatz, die mit Häusern bebaute Krämerbrücke, die barocke Zitadelle auf dem Petersberg, die Alte Synagoge als Herzstück des UNESCO-Welterbes und das Augustinerkloster, in das Martin Luther 1505 eintrat. Wieland lehrte an der Universität, Goethe gehörte zum Kreis des Statthalters Dalberg, und 1808 traf Napoleon hier beim Fürstenkongress den russischen Zaren.

Sehenswürdigkeiten in Erfurt

  • Alte Synagoge ErfurtSynagoge und Museum

    Waagegasse 8, 99084 Erfurt

    Die älteste bis zum Dach erhaltene Synagoge Mitteleuropas und seit 2023 Mittelpunkt des Erfurter UNESCO-Welterbes.

  • AngerPlatz

    Anger, 99084 Erfurt

    Erfurts Hauptgeschäftsstraße und einstiger Waidmarkt, Knotenpunkt der Stadtbahn und Standort des Kunstmuseums.

  • Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt

    Das Kloster der Augustiner-Eremiten, in dem Martin Luther von 1505 bis 1511 als Mönch lebte, eine vollständige mittelalterliche Anlage mit Kirche, drei Höfen, Ausstellung und Gästezimmern.

  • Domstufen 1, 99084 Erfurt

    Der Dom auf dem Domberg über dem Domplatz, 81,26 Meter hoch, mit seinen gotischen Chorfenstern und der Gloriosa, der größten freischwingenden mittelalterlichen Glocke der Welt.

  • Domplatz, Erfurt

    Der größte Platz der Stadt unter dem Domberg: Hauptmarkt, Weihnachtsmarkt und Bühne der DomStufen-Festspiele.

  • Fischmarkt, 99084 Erfurt

    Der zentrale Platz Erfurts mit dem neugotischen Rathaus, den Renaissancehäusern zum Roten Ochsen und zum Breiten Herd und dem Römer auf seiner Säule.

  • Krämerbrücke, zwischen Benediktsplatz und Wenigemarkt, 99084 Erfurt

    Erfurts ältestes profanes Bauwerk und die einzige bewohnte Brücke nördlich der Alpen, mit 32 Fachwerkhäusern zwischen Benediktsplatz und Wenigemarkt.

  • Pilse 30, 99084 Erfurt

    Eine der ältesten Pfarrkirchen Erfurts steht am Anger, und in ihr begannen 1978 die ersten ökumenischen Friedensgebete der DDR.

  • Petersberg 3, 99084 Erfurt

    Die barocke Zitadelle auf dem Berg über der Altstadt, ab 1665 für den Mainzer Kurfürsten gebaut und seit 1990 saniert, mit der romanischen Peterskirche und dem Blick über die Stadt.

  • Severihof 2, 99084 Erfurt

    Eine der beiden Kirchen auf dem Erfurter Domberg, eine fünfschiffige gotische Hallenkirche mit dem Sarkophag des heiligen Severus und einem fünfzehn Meter hohen Taufstein.

Erfurt im Detail

Ein Bischofssitz des Bonifatius, 742–805

Die erste schriftliche Erwähnung Erfurts steht in einem Brief von 742: Bonifatius bat Papst Zacharias, drei von ihm gegründete Bischofssitze zu bestätigen, darunter einen im Ort Erphesfurt, der schon lange eine befestigte Siedlung heidnischer Bauern war; der Papst bestätigte sie im Jahr darauf. Das Bistum ging bald im Mainzer Sprengel auf, Erfurt aber blieb der kirchliche Mittelpunkt Thüringens, und 805 erklärte Karl der Große die Siedlung zu einem der Grenzhandelsplätze an der Ostgrenze des Frankenreiches.[1] Bischofssitz wurde Erfurt erst wieder 1994, als Papst Johannes Paul II. das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen zur Diözese erhob,[2] und der Dom über dem Domplatz ist seine Kathedrale.[3]

Waid und Königsstraße, 1252–1351

Erfurts Reichtum lag an seinen Straßen. 1252 wird die wichtigste Verbindung von West nach Ost erstmals als strata regia, als königliche Straße, genannt; sie kreuzte bei den Gerafurten die alte Straße von Süden nach Norden, dort, wo später der Fischmarkt entstand.[4] Mit Waid, dem Färberkraut für blaues Tuch, durfte nach dem Erfurter Zuchtbrief von 1351 nur auf dem Waidmarkt gehandelt werden, dem Anger; schon 1325 war die mehrfach abgebrannte hölzerne Krämerbrücke durch einen Steinbau ersetzt worden.[5] Im 14. und 15. Jahrhundert lebten hier etwa 18.000 bis 20.000 Menschen — für das Mittelalter eine Großstadt, und im Reich waren nur Köln, Nürnberg und Magdeburg größer.[3]

Eine Universität vor Heidelberg, 1379–1994

Die Erlaubnis kam aus Avignon: Am 16. September 1379 gestattete Papst Clemens VII. Rat und Bürgern der Stadt, eine Universität zu gründen. 1392 wurde sie als fünftälteste Hochschule des Reiches eröffnet, von Anfang an mit allen vier Fakultäten, und im 15. Jahrhundert war sie, gemeinsam mit Wien, die meistbesuchte deutsche Hochschule.[5] Wegen des Stiftungsprivilegs von 1379 gilt Erfurt als älteste Universität im heutigen Deutschland, vor Heidelberg (1385) und Köln (1388). 1816 wurde sie geschlossen, 1994 mit einem Festakt im Augustinerkloster wiedergegründet.[6]

Luthers Studien- und Klosterjahre, 1501–1521

Als Student kam Martin Luther im April 1501 in die Stadt, als Bittsteller stand er am 17. Juli 1505 vor der Pforte des Augustinerklosters.[7] Dazwischen liegen das Baccalaureat 1502 und der Magister artium 1505;[8] die Priesterweihe von 1507 empfing er vermutlich in der Kilianskapelle am Dom. Ein Wintersemester in Wittenberg 1508/09 und die Romreise 1510/11 unterbrachen seine Erfurter Jahre; im März 1511 kehrte er noch einmal zurück, und im Sommer desselben Jahres verließ er die Stadt endgültig in Richtung Wittenberg.[9] Auf dem Weg zum Reichstag in Worms empfingen ihn Universität und Bürger im April 1521 begeistert, und am 7. April predigte er vor großem Zulauf in der Kirche des Augustinerklosters.[8]

Mainzer Herrschaft und Weimarer Dichter zu Gast, 1664–1802

Am 5. Oktober 1664 unterwarf das Heer des Mainzer Erzbischofs, 15.000 Soldaten stark, die Stadt nach einer Belagerung; Erfurt verlor sein großes Landgebiet, weite Teile der Selbstverwaltung und die über Jahrhunderte verteidigte Unabhängigkeit. In der Mainzer Zeit kamen die Weimarer Dichter nach Erfurt: Christoph Martin Wieland las von 1769 bis 1772 als Professor über Philosophie, Ästhetik und Geschichte, und um Carl Theodor von Dalberg, von 1771 bis 1802 kurmainzischer Statthalter und ein Förderer der Künste, bildete sich ein Kreis, zu dem Goethe, Schiller, Wieland, Herder und Wilhelm von Humboldt gehörten.[10]

Preußen, Napoleon und der Fürstenkongress, 1802–1815

Mit dem preußisch-französischen Vertrag vom 23. Mai 1802 kam Erfurt an Preußen, und am 21. August zog ein preußisches Korps von 3.500 Mann durch das Krämpfertor ein.[11] 1806 besetzten die Franzosen die Stadt, von 1807 bis 1814 war sie domaine réservé à l'Empereur. Vom 27. September bis 14. Oktober 1808 traf Napoleon hier Kaiser Alexander I. von Russland, die meisten Rheinbundfürsten kamen dazu, und für zwei Wochen war Erfurt ein Zentrum europäischer Politik. Am 2. Oktober empfing Napoleon Goethe im Gouvernementsgebäude zu einem Gespräch über Literatur und das französische Theater, und auch Wieland wurde zu einer Audienz beim Kaiser geladen.[12] 1815 sprach der Wiener Kongress Erfurt wieder Preußen zu.[3]

Landeshauptstadt und das Gipfeltreffen von 1970, 1948–1991

Am 7. Juli 1948 erklärte der Thüringer Landtag Erfurt zur Landeshauptstadt; 1952 wurde das Land aufgelöst, und Erfurt wurde Sitz des Bezirks Erfurt.[3] Am 19. März 1970 trafen sich Bundeskanzler Willy Brandt und Willi Stoph, Vorsitzender des Ministerrates der DDR, im Interhotel „Erfurter Hof“[14] — das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen. Die Menge vor dem Hotel gegenüber dem Hauptbahnhof rief „Willy Brandt ans Fenster!“, und das Willy-Brandt-Zimmer im früheren Hotel erinnert an diese Ovationen.[3] Am 10. Januar 1991 entschied sich der Thüringer Landtag mit 49 von 88 Stimmen für Erfurt als Landeshauptstadt.[2]

Bundesgartenschau und Welterbe, 2021–2023

Der egapark am westlichen Stadtrand geht auf die Internationale Gartenbauausstellung von 1961 zurück,[3] und 2021 war er zusammen mit dem Petersberg Ausstellungsfläche der Bundesgartenschau, die am 23. April ihre Tore öffnete.[15] Seit dem 17. September 2023 stehen Alte Synagoge, Mikwe und Steinernes Haus als jüdisch-mittelalterliches Erbe Erfurts auf der Welterbeliste der UNESCO — der Lohn einer Bewerbung, an der die Stadt seit 2009 gearbeitet hatte.[16]

Domplatz, Petersberg und Krämerbrücke, 742–1325

Der Domplatz ist mit mehr als 14.000 Quadratmetern der größte Platz der Stadt und bis heute Hauptmarktplatz: Täglich außer sonntags bauen Händler aus der Umgebung dort ihre Stände auf.[17] Über ihm stehen der Dom — gotisch, mit einem hochgotischen Chor über romanischen Türmen, dort, wo 742 die Bischofskirche des Bonifatius stand — und St. Severi, eine gotische Hallenkirche mit fünf Schiffen; dahinter liegt die Zitadelle Petersberg, die einzige weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas und ein Zeugnis der kurmainzischen Herrschaft. Und keine Brücke Europas trägt eine längere geschlossene Reihe bewohnter Häuser als die Krämerbrücke.[19]

Fischmarkt, Anger und Alte Synagoge, 11.–19. Jahrhundert

Am Fischmarkt steht das neugotische Rathaus der 1870er Jahre, in dem Wandbilder Luthers Leben und die Geschichte der Stadt erzählen;[19] gegenüber stehen Renaissance-Bürgerhäuser wie das Haus „Zum Roten Ochsen“ von 1562 und das Haus „Zum Breiten Herd“ von 1584.[8] Wo auf dem Anger einst Waid, Wein, Wolle und Weizen gehandelt wurden, gehen heute Fußgänger und fährt die Straßenbahn: Er ist Erfurts Hauptgeschäftsstraße, mit St. Lorenz, der Kaufmannskirche und dem Angermuseum im barocken kurmainzischen Pack- und Waagehof von 1706–1712.[20] Keine Synagoge Mitteleuropas ist bis unters Dach so alt erhalten wie die Alte Synagoge, deren älteste Bauteile aus dem 11. Jahrhundert stammen; seit 2009 ist sie ein Museum, und in ihrem Keller liegt der Erfurter Schatz.[21]

Von Weimar mit dem Zug, etwa eine Viertelstunde

Erfurt liegt etwa zwanzig Kilometer von Weimar entfernt,[3] und die Direktverbindung mit dem Zug braucht rund 15 Minuten. Der Hauptbahnhof liegt zentral, die historische Altstadt ist wenige Gehminuten entfernt, und die Straßenbahn hält in der Unterführung unter den Gleisen.[23]

Was Besucher fragen

Wie komme ich von Weimar nach Erfurt?
Am einfachsten mit dem Zug: Erfurt liegt etwa zwanzig Kilometer von Weimar entfernt, die Direktverbindung braucht rund 15 Minuten, und vom zentral gelegenen Hauptbahnhof ist die Altstadt in wenigen Gehminuten erreicht.[23]
Was sollte man an einem Tag in Erfurt sehen?
Den Domplatz mit Dom und Severikirche, die Zitadelle Petersberg darüber und die Krämerbrücke;[19] dazu den Fischmarkt mit dem Rathaus, den Anger mit dem Angermuseum, die Alte Synagoge und das Augustinerkloster.
Welche Verbindung hat Erfurt zu Martin Luther?
Luther kam im April 1501 zum Studium an die Universität und bat am 17. Juli 1505 um Aufnahme in das Augustinerkloster;[7] 1505 wurde er Magister, 1507 zum Priester geweiht, er blieb mit Unterbrechungen bis 1511 und predigte 1521 auf dem Weg nach Worms in der Klosterkirche.[8]
Was verbindet Erfurt mit Goethe und Wieland?
Wieland lehrte von 1769 bis 1772 an der Universität, und der Mainzer Statthalter Dalberg zog Goethe, Schiller, Wieland und Herder in seinen Kreis.[10] Beim Fürstenkongress 1808 empfing Napoleon Goethe am 2. Oktober und lud auch Wieland zur Audienz.[12]
Warum gehört Erfurt zum UNESCO-Welterbe?
Wegen seines jüdisch-mittelalterlichen Erbes, aufgenommen am 17. September 2023: Alte Synagoge, Mikwe und Steinernes Haus.[16]
Ist die Universität Erfurt die älteste Deutschlands?
Mit ihrem Stiftungsprivileg von 1379 gilt sie als älteste Universität im heutigen Deutschland, vor Heidelberg (1385) und Köln (1388); eröffnet wurde sie 1392, 1816 geschlossen und 1994 wiedergegründet.[6]

Auf einen Blick

Entfernung von Weimar

20km Westlich

Einwohner

215,199 Einwohner

Höhepunkte & Sehenswertes

Der Domplatz, mehr als 14.000 Quadratmeter groß, mit dem Dom St. Marien und der fünfschiffigen Severikirche darüber
Die Krämerbrücke, 1325 in Stein neu gebaut — keine Brücke Europas trägt eine längere geschlossene Reihe bewohnter Häuser
Die Zitadelle Petersberg, die einzige weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas
Das Augustinerkloster, an dessen Pforte Martin Luther am 17. Juli 1505 um Aufnahme bat
Die Alte Synagoge, ihr ältester Teil um 1094 entstanden, mit Mikwe und Steinernem Haus seit 2023 UNESCO-Welterbe
Der Fischmarkt mit dem neugotischen Rathaus der 1870er Jahre und seinen Wandbildern zu Luther und zur Stadtgeschichte
Der Anger, der alte Waidmarkt, mit St. Lorenz, Kaufmannskirche und Angermuseum
Die Universität Erfurt, 1379 gestiftet und 1392 eröffnet
Der egapark und der Thüringer Zoopark

Historische Bedeutung

742 als Sitz eines von Bonifatius gegründeten Bistums erstmals erwähnt, im Mittelalter eine große Handelsstadt an Waid und Königsstraße, von 1664 bis 1802 unter Mainzer Herrschaft, 1808 Ort des Fürstenkongresses und seit 1991 Landeshauptstadt Thüringens.

Quellen (23)

  1. 742 – 852 | Urkunden geben Auskunft – Anfänge auf historischem Boden — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  2. 1989 – 1999 | Aufbruch in eine neue Zeit — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  3. Erfurt — Wikipedia, abgerufen am 13. September 2026
  4. 1252 – 1299 | 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  5. 1315 – 1472 | Auf dem Höhepunkt der Machtentfaltung — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  6. Geschichte der Universität Erfurt — Universität Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  7. Martin Luther in Erfurt — Stadt Erfurt, abgerufen am 30. August 2026
  8. 1473 – 1618 | Humanismus und Reformation, zweite Blüte um 1600 — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  9. Martin Luther — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  10. 1664 – 1800 | Unter kurmainzischer Herrschaft — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  11. 1801 – 1806 | Erfurt wird preußisch — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  12. 1806 – 1814 | Erfurt unter französischer Besetzung — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  13. Erfurt — Wikipedia, abgerufen am 13. September 2026
  14. 1949 – 1989 | Unter dem Symbol von Hammer, Zirkel und Ährenkranz — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  15. Chronik des Jahres 2021 — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  16. Chronik des Jahres 2023 — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  17. Domplatz — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  18. Places of interest — Erfurt Tourismus & Marketing GmbH, abgerufen am 13. September 2026
  19. Sehenswertes — Erfurt Tourismus & Marketing GmbH, abgerufen am 13. September 2026
  20. Anger (Erfurt) — Wikipedia, abgerufen am 13. September 2026
  21. Alte Synagoge — Landeshauptstadt Erfurt, abgerufen am 13. September 2026
  22. Train — Erfurt Tourismus & Marketing GmbH, abgerufen am 13. September 2026
  23. Bahn — Erfurt Tourismus & Marketing GmbH, abgerufen am 13. September 2026

Aus der Geschichte von Erfurt

Persönlichkeiten

Martin Luther

1483–1546 • Reformator • Theologe • Prediger

Luther studierte ab 1501 an der Erfurter Universität, trat 1505 in das Augustinerkloster ein und wurde hier 1507 zum Priester geweiht.

Christoph Martin Wieland

1733–1813 • Schriftsteller • Dichter • Übersetzer

Wieland lehrte von 1769 bis 1772 als Professor an der Universität Erfurt und wurde 1808 hier zur Audienz bei Napoleon geladen.

In Weimars Geschichte

Vom 27. September bis 14. Oktober 1808 trafen sich Napoleon und Zar Alexander I. mit den Rheinbundfürsten in Erfurt — und am 6. Oktober kam der Kongress nach Weimar.

Erfurt, seit 1807 kaiserlich-französische Domäne, war vom 27. September bis 14. Oktober 1808 Schauplatz des Kongresses, in der Statthalterei und im heutigen Kaisersaal.

Lesenswert

Persönlichkeiten

Johann Wolfgang von Goethe

1749–1832 • Dichter • Staatsmann • Naturforscher

Friedrich Schiller

1759–1805 • Dichter • Dramatiker • Historiker

Herzogin Anna Amalia

1739–1807 • Herzogin • Regentin • Mäzenin • Komponistin

Walter Gropius

1883–1969 • Architekt • Gründer und Direktor des Bauhauses • Lehrer

Historische Orte

Frauenplan 1, 99423 Weimar

Platz der Demokratie 1, 99423 Weimar

Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 Weimar

Buchenwald, 99427 Weimar