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Hohenfelden

Südwestlich

Über Hohenfelden

Dreihundertfünfundachtzig Einwohner, ein in der DDR-Zeit für die Naherholung angelegter Stausee und über vierzig hierher versetzte historische Gebäude, die Thüringens größtes Freilichtmuseum bilden.

Sehenswürdigkeiten in Hohenfelden

Hohenfelden im Detail

1299 — und eine Pfarrstelle seit 1439

Erstmals urkundlich belegt ist das Dorf 1299, durch Berthold de Honveld, Prokurator des Peterklosters; 1439 wird eine Pfarrstelle in Hohenfelden erstmals erwähnt. Der Ort liegt auf 328 Metern und 8,45 Quadratkilometern östlich des Riechheimer Berges, der 512 Meter hoch ist und weithin sichtbar. Ferienhäuser bauten hier schon 1924/25 Unternehmer aus Erfurt — das Erholungsgeschäft ist älter als der See.

Der See, 1966 bis 1975

1966/67 begann der Bau des Naherholungsgebietes „Stausee Hohenfelden“, 1975 war er fertig: 41,66 Hektar Wasserfläche, bis zu sieben Meter tief, 1.150 Meter lang und 370 breit, mit 1,08 Millionen Kubikmetern Inhalt. Er liegt östlich der Gemeinde, südöstlich von Erfurt und südwestlich von Weimar — und wird genutzt, wofür solche Seen da sind: Baden, Angeln, Paddeln, Segeln, Zelten.

Ein Dorf aus Häusern, die von anderswo kamen, seit 1979

1979 wurde das Thüringer Freilichtmuseum gegründet; es nennt sich Thüringens größtes Freilichtmuseum: mehr als vierzig historische Gebäude an zwei Standorten, die meisten aus anderen Regionen hierher umgesetzt, restauriert und originalgetreu eingerichtet. Große Bauernhäuser, eine Blumentopftöpferei und Thüringens älteste Bockwindmühle. Die Einladung des Hauses lautet, durch 500 Jahre Geschichte zu reisen — zu Recht: Es ist ein Dorf, zusammengesetzt aus anderen Dörfern.

Was Besucher fragen

Wofür ist Hohenfelden bekannt?
Hohenfelden ist bekannt für das Thüringer Freilichtmuseum, Thüringens größtes Freilichtmuseum, und für den Stausee Hohenfelden, einen zwischen 1966 und 1975 für die Naherholung angelegten Stausee.
Was ist das Thüringer Freilichtmuseum?
1979 gegründet, versammelt es mehr als vierzig historische Gebäude an zwei Standorten, die meisten aus anderen Regionen hierher versetzt, restauriert und originalgetreu eingerichtet — darunter Thüringens älteste Bockwindmühle.
Wie groß ist der Stausee Hohenfelden?
41,66 Hektar, bis zu sieben Meter tief, 1.150 Meter lang und 370 Meter breit, mit 1,08 Millionen Kubikmetern Inhalt — entstanden zwischen 1966/67 und 1975.
Wo liegt Hohenfelden im Verhältnis zu Weimar?
Der Stausee liegt südwestlich von Weimar und südöstlich von Erfurt.

Auf einen Blick

Entfernung von Weimar

Südwestlich

Einwohner

385 Einwohner

Höhepunkte & Sehenswertes

Das Thüringer Freilichtmuseum, 1979 gegründet
Thüringens älteste Bockwindmühle, unter mehr als 40 Gebäuden
Der Stausee, 41,66 Hektar, zwischen 1966 und 1975 entstanden
Erstmals 1299 urkundlich belegt

Historische Bedeutung

Ein 1299 erstmals genanntes Dorf, das zweimal zum Ausflugsziel wurde: durch den Stausee ab 1966 und das Freilichtmuseum ab 1979.

Übernachten und essen in der Nähe

Essen & Trinken

Limonadenpavillon

Am Eichenberg 1, Hohenfelden

Auf dem Gelände des Freilichtmuseums.

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