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Schmalkalden

Südwestlich

Über Schmalkalden

Schmalkalden gab dem Schmalkaldischen Bund seinen Namen, dem Bündnis protestantischer Fürsten und Städte, das sich hier ab Dezember 1530 acht Mal zur Verteidigung der Reformation traf.[1] Martin Luther kam im Februar 1537 zur wichtigsten Bundestagung und schrieb seine Schmalkaldischen Artikel in einem Fachwerkhaus, das noch steht.[2] Ein Renaissanceschloss aus der Generation danach, die Wilhelmsburg, erzählt diese Geschichte heute in den Räumen, in denen ein Teil der Tagungen selbst stattfand.[1]

Die Tagungsstadt des Bundes, 1530–1537

Der Schmalkaldische Bund, das Verteidigungsbündnis der protestantischen Stände, hielt hier ab Dezember 1530 acht Bundestagungen ab — genug, damit der Name der Stadt zum Namen des Bündnisses wurde.[1] Schmalkalden liegt heute im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, südwestlich des Thüringer Waldes, mit gut neunzehntausend Einwohnern.[3]

Ein Glaubensbekenntnis geschrieben, Februar 1537

Luther kam im Februar 1537 zur wichtigsten Tagung des Bundes nach Schmalkalden und wohnte in einem um 1520 errichteten Fachwerkhaus.[2] Dort schrieb er die Schmalkaldischen Artikel, ein Bekenntnis der lutherischen Lehre, das später ins Konkordienbuch der evangelischen Kirche einging.[4]

Ein Renaissanceschloss, gebaut, um es zu erzählen, 1585–1590

Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel ließ die ältere Burg ab 1585 zu einer Nebenresidenz umbauen, geweiht am 23. Mai 1590; die originale Raumstruktur, die Wandmalereien und Stuckaturen sind erhalten.[1] Es beherbergt heute die Dauerausstellung des Museums zur Zeit Luthers und des Schmalkaldischen Bundes.

Was Besucher fragen

Wofür ist Schmalkalden bekannt?
Die Stadt gab dem Schmalkaldischen Bund ihren Namen, dem Bündnis protestantischer Fürsten und Städte, das sich hier ab Dezember 1530 acht Mal traf,[1] und hier schrieb Martin Luther im Februar 1537 die Schmalkaldischen Artikel.[2]
Was gibt es in Schmalkalden zu sehen?
Schloss Wilhelmsburg, das Renaissanceschloss mit dem Museum des Schmalkaldischen Bundes, und das Lutherhaus, das Fachwerkhaus, in dem Luther 1537 wohnte.
Warum kam Martin Luther nach Schmalkalden?
Er kam im Februar 1537 zur wichtigsten Tagung des Bundes und wohnte in dem heute Lutherhaus genannten Gebäude, wo er die Schmalkaldischen Artikel schrieb.[2]
Wie groß ist Schmalkalden?
Gut neunzehntausend Einwohner; die Stadt ist Kreisstadt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, südwestlich des Thüringer Waldes.[3]

Quellen

  1. Schloss Wilhelmsburg — Stadt Schmalkalden, abgerufen am 30. August 2026
  2. Lutherhaus — Stadt Schmalkalden, abgerufen am 30. August 2026
  3. Schmalkalden — Wikipedia, abgerufen am 30. August 2026
  4. Schmalkalden — Luther2017, abgerufen am 30. August 2026

Auf einen Blick

Entfernung von Weimar

Südwestlich

Einwohner

19,323 Einwohner

Höhepunkte & Sehenswertes

Schloss Wilhelmsburg, das Renaissanceschloss und Museum des Schmalkaldischen Bundes
Das Lutherhaus, wo Luther im Februar 1537 die Schmalkaldischen Artikel schrieb
St. Georg, die spätgotische Hallenkirche mit der Luther-Stube über der Sakristei
Das Fachwerkerlebnishaus, eines der fünf ältesten Fachwerkhäuser Thüringens

Historische Bedeutung

Sitz des Schmalkaldischen Bundes, des protestantischen Fürstenbündnisses, das sich hier ab 1530 acht Mal traf, und die Stadt, in der Luther im Februar 1537 die Schmalkaldischen Artikel schrieb.

Übernachten und essen in der Nähe

Historische Orte

Schlossberg 9, 98574 Schmalkalden

Das Renaissanceschloss, heute das Museum, das die Geschichte des Bundes erzählt.

Lutherhaus SchmalkaldenHistorisches Haus

Das Haus, in dem Luther im Februar 1537 die Schmalkaldischen Artikel schrieb.

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